LinkedIn Fragen und Antworten – Q&A

Wichtige LinkedIn-Kennzahlen erklärt

Welche Metriken auf LinkedIn sind wirklich entscheidend? Ich zeige dir, welche Zahlen du im Blick behalten solltest, um deinen Erfolg zu messen – z. B. Impressionen, Interaktionsrate, Profilansichten und Follower-Wachstum. 📊

Welche Zahlen sind auf LinkedIn wirklich relevant? Diese Frage taucht in fast jeder LinkedIn-Schulung und in jedem Mentoring früher oder später auf. Denn Reichweite, Follower und Likes sehen zwar gut aus – aber sagen sie auch etwas über deinen tatsächlichen Erfolg aus?

In diesem Artikel erfährst du, welche Kennzahlen wirklich entscheidend sind, wie du sie richtig einordnest und welche Schlüsse du daraus für deine Inhalte ziehen kannst.

Wo du deine LinkedIn-Analysen findest

Wenn du dein Profil aufrufst, kannst du über „Alle Analysen anzeigen“ einen Überblick über die Entwicklung deines Profils bekommen. Dort siehst du unter anderem:

  • Impressionen
  • Follower (inkl. Wachstum)
  • Performance deiner Beiträge

Besonders sinnvoll ist es, nicht nur kurze Zeiträume zu betrachten, sondern Trends über mehrere Wochen oder Monate zu analysieren – zum Beispiel die letzten 90 oder sogar 365 Tage.

Metrik 1: Follower-Wachstum statt Follower-Zahl

Die absolute Anzahl deiner Follower ist weniger wichtig, als viele denken. Viel entscheidender ist der Trend:

  • Wächst deine Community kontinuierlich?
  • Oder stagniert bzw. sinkt die Zahl?

Dabei gilt eine klare Faustregel:
1.000 relevante Follower sind wertvoller als 50.000 beliebige.

Follower sollten zu deiner Marke passen, einen Bedarf haben und echtes Interesse an deinen Inhalten zeigen. Es bringt wenig, viele Menschen zu erreichen, die weder kommentieren noch kaufen noch empfehlen.

Metrik 2: Impressionen – deine echte Reichweite

Die zweite zentrale Kennzahl sind die Impressionen deiner Beiträge. Sie zeigen, wie viele Menschen deine Inhalte tatsächlich sehen.

Ein besonders gutes Zeichen ist es, wenn:

  • deine Beiträge mehr Menschen erreichen als du Follower hast

Beispiel:
Wenn du 1.400 Follower hast und einzelne Beiträge 5.000 oder mehr Impressionen erzielen, dann funktioniert dein Content-Ansatz.

Analysiere hier ruhig einen längeren Zeitraum (z. B. 365 Tage) und schaue:

  • Welche Beiträge performen überdurchschnittlich?
  • Ab welchem Punkt fallen die Impressionen deutlich ab?

So erkennst du Muster und kannst deine Inhalte gezielt verbessern.

Metrik 3: Interaktionsrate – Qualität vor Quantität

Noch wichtiger als Likes allein ist die Interaktionsrate. Dazu zählen:

  • Likes
  • Kommentare
  • Reposts

Als grober Richtwert gilt:

Die Anzahl der Interaktionen sollte mindestens 1 % der Reichweite betragen.

Erreicht ein Beitrag z. B. 2.000 Menschen, wären 20 Interaktionen ein solider Wert. Liegt die Quote darunter, lohnt es sich zu analysieren:

  • War der Call-to-Action klar?
  • Hat der Beitrag Diskussionen angeregt?
  • War das Thema relevant für die Zielgruppe?

Grundsätzlich gilt:
Mehr Interaktion führt meist zu mehr Reichweite – auch wenn es gelegentlich Ausnahmen gibt.

Fazit: Diese Zahlen solltest du wirklich im Blick behalten

Wenn du dich auf LinkedIn nicht in Zahlen verlieren willst, fokussiere dich auf diese drei Punkte:

  1. Follower-Wachstum (nicht die absolute Zahl)
  2. Impressionen im Verhältnis zur Followerzahl
  3. Interaktionsrate von mindestens 1 %

Diese Kennzahlen helfen dir, den Erfolg deiner Inhalte realistisch einzuschätzen – und gezielt besser zu werden.

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