Hast du dich schon einmal gefragt, welche Informationen über dich auf LinkedIn für andere Nutzer sichtbar sind? Genau darum geht es in diesem Text. Du erfährst, welche Bereiche deines Profils öffentlich einsehbar sind und wie du selbst festlegen kannst, was andere über dich sehen dürfen.
Wenn du dein LinkedIn-Profil aufrufst, siehst du es zunächst so, wie du es selbst wahrnimmst. Diese Ansicht unterscheidet sich allerdings von der Perspektive externer Personen. Besonders relevant ist dabei das sogenannte öffentliche Profil. Es zeigt all das, was Menschen sehen können, die noch nicht mit dir vernetzt sind – zum Beispiel, wenn jemand deinen Namen googelt, nach einem Gespräch oder einem Geschäftstermin.
Über die Einstellungen oben rechts in deinem Profil kannst du genau festlegen, wie dein öffentliches Profil aussieht. Mit einem Klick auf das Bearbeitungssymbol gelangst du in die Ansicht, die Außenstehende von dir haben. Dort erkennst du sofort, welche Informationen frei zugänglich sind und welchen Eindruck dein Profil bei nicht vernetzten Personen hinterlässt.
Je nach Zielsetzung kannst du dein Profil sehr offen oder deutlich zurückhaltender gestalten. Wenn du LinkedIn aktiv für Sichtbarkeit, Personal Branding oder berufliche Positionierung nutzt, kann es sinnvoll sein, viele Informationen preiszugeben. Dazu zählen etwa dein Profilfoto, dein Slogan, dein Infotext oder auch verlinkte Websites. All diese Elemente lassen sich individuell steuern.
In den Einstellungen kannst du gezielt festlegen, wer dein Profilfoto sehen darf, ob dein Slogan angezeigt wird und welche weiteren Inhalte öffentlich sichtbar sind. Über einfache Schalter kannst du einzelne Bereiche ein- oder ausblenden und dein Profil so Schritt für Schritt anpassen.
Es ist sogar möglich, dein Profil extrem zu reduzieren. In der minimalsten Variante wird nach außen lediglich dein Vorname und der erste Buchstabe deines Nachnamens angezeigt. Diese Einstellung eignet sich vor allem dann, wenn du LinkedIn eher passiv nutzen möchtest oder möglichst wenig sichtbar sein willst. Für den Aufbau einer starken Personenmarke oder für Corporate-Influencer-Aktivitäten ist diese Variante allerdings meist weniger zielführend.
Unterm Strich gilt: Du hast jederzeit die volle Kontrolle darüber, welche Informationen andere LinkedIn-Nutzer von dir sehen können – insbesondere Personen, die noch nicht mit dir vernetzt sind. Ein bewusster Blick in die Einstellungen hilft dir dabei, dein Profil so auszurichten, dass es zu deinen Zielen und deiner Nutzung von LinkedIn passt.
